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Sag mir

Was ist aus den neugierigen Fenstern geworden
Was aus den Ohren an Türen
Was aus den Schlüssellochguckern
Wo sind all die Gespenster geblieben
Die uns verborgene Schätze aufspüren?

Wo stehen die Steher der Ecken jetzt rum
Wer ächtet Verleumder und Hetzer
Wer leiht den Mahnern noch Ohren
Wo wird die Liebe wiedergeboren
Kennst du noch den Zauber Blicke zu tauschen?

Wann hat dein letztes Stündlein geschlagen
Wann ist meine Uhr abgelaufen
Wer bringt wohl den Tropfen
Zum Fassüberlaufen
Wer hört noch die Geister poltern und klopfen?

Was wurde aus denen die man nicht mehr hört
Wo fertigt man Reden aus Silber
Wer bewahrt das Schweigen aus Gold
Wer warf das Haar in die Suppe
Verdorrt noch die Zunge wenn man falsch schwört?

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Der April

Die Munterkeit ist überall
Die Büsche geben den Frühjahrsball
Die Tage schießen in die Höhe
Die Nächte sind bald klein wie Flöhe

Die Sonne macht die Knospen platzen
Sie steigert noch den Lärm der Spatzen
Jung und grün sind alle Blätter
So wirkt die Welt doch gleich viel netter

Der Flieder wird zum Fliedermeer
Lila Duft kommt schwer daher
Und den wilden Löwenzahn
Steuern wild die Hummeln an

Die Alltagswelt macht sich vergessen
Jetzt wird die Zeit in Duft gemessen
Und wenn man sich mal trennen muss
Dann schenkt man sich ‘nen Krokokuss

 

***

Was macht den Tag so schön für mich

Alles macht den Tag so schön für mich
Zuallererst mein Blick auf dich
Dann der Krach der vielen Spatzen
Keine Chance für all die Katzen

Dann seit Mitternacht der Regen
Rauschend, trommelnd, welch ein Segen
Und das schöne graue Licht
Ach, es mildert mein Gesicht

Welch ein schöner Tag ist heute
Fern der Welt, fern fremder Leute
Fern von all den fremden Sorgen
Heut ist heut … und morgen morgen

 

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