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Juno

Die Dame hält ihr Parapluie
Sie steht am Bahnsteig viel zu früh
Er ist ihr wie ein Paravent
Denn niemand naht der sie erkennt

Dabei lehnt sie am Parapet
Damit sie so das Ganze seh
Dass niemand naht scheint nicht geheuer
So naht allein die Paranoia

Kommt der Erwartete doch später?
Ein sehr fragiler Parameter
Ein Parango ein Parabol
Bei allem wie sie kennt dies wohl

Dort steht der Zug wie zur Parade
Sie wahrt die Form sie denkt nun grade
Ein Parasein im Paratag
Es ist grad dies was sie nicht mag

Die Sicht ist paravage
Der Schaffner ohne Frage
Ganz Paramilitär
Schaut heimlich zu ihr her

Schon sehr partiell die Parasicht
Sie reicht nicht weit im Paralicht
Was heißt schon Parameter
Was man auch tut es wird halt später

Ob dies ob Paradentose
Ob Mundgeruch ob Gürtelrose
Das Morgenlicht wirkt etwas schlapp
Gleich einer Frau ohne Makeup

Ob Lidstrich oder Latexhose
Das Schicksalswort heißt schlicht Osmose
Ob parallel ob kreuz und quer
Die Zeit steht still niemand schaut her

Der Tag fließt in Paraná Zeit
Man ahnt das Schicksal sprungbereit
Und doch als wäre dies ein Garten
Heißt dieses Bild Das Warten

Da plötzlich wie beim Paraski
Naht jemand gleich Paralexie
Nun zeigt sich  zack! die Achse
Die lang gesehnte Parallaxe

Paralipomenon gleich
Paradeiser wienerweich
Doch Schluss mit all dem Paragramm
Was werden sollte kam.

Die Dame tut was sie tun muss
Denn einzig dafür kam sie her
Ein Trugbild hüllte ihr Gewehr
Ihr‘m Parapluie entfährt ein Schuss.

Ein Paradox par avion
Die Dame geht beschwingt davon
So paralogisch es auch klingt
Man könnte meinen dass sie singt.

 

 

 

 

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