... September ... Oktober ... November ...
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Wünsche
Wie das Gras möchte ich sein
Dass ich mich wieder aufrichte
Sobald die die mich treten
Weitergezogen sind
Wie das Wasser möchte ich sein
Dass jede Wunde
Sich schnell wieder schließt
Sobald das Unrecht verschwunden
Wie die Wüste möchte ich sein
Unbeachtet ohne Schmerz
Ungesellig unvorhersehbar
Für Beton nicht zu brauchen
Wie ein Vogel möchte ich sein
Sorgend und doch unbekümmert
Trotz allem Verirren
Den rechten Weg wiederfinden
Ein Mensch möchte ich sein
Dem trotz seiner Fehler
Auch irgendetwas
Zugutegehalten wird
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Oktober
Auch die Tannenwanze will ins Haus
So wie Spinne, Wespe, Maus
Allein, der Mensch ist gern allein
Er kann sich nicht darüber freuen
So sagt er Nein! Hier ist geschlossen!
Voll Unmut und wie oft verdrossen
Weist er all die Gäste aus –
Schließlich ist er Herr im Haus.
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Fremd
Nackt ist man einst angekommen
Nackt muss man auch wieder gehen
Was auch immer uns gegeben
Nichts davon wird mitgenommen
All die trübe Zeit dazwischen
Sollte man beiseite wischen
Platz für all die hellen Stunden
Die den Weg zu uns gefunden
Fremd sind wir hierhergekommen
Fremde sind wir, wenn wir gehen
Was wir unterwegs bekommen
Wird uns wieder abgenommen
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