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FEST DES ESSENS
Und Vergessens.
Schweigend weben die Schwestern.
Heute. Morgen. Gestern.

Katzengold mit Hasenohren
Schokoladenungeheuer
Alle Botschaft ist verloren
Nichts als Bier und Holzstoßfeuer.

Was uns treibt sind Treibstoffpreise
Mäuse die nach Katzen pfeifen
Blinde die nach Winden greifen
In der Welt der toten Gleise

Fest des Essens
Und Vergessens.
Schweigend weben die Schwestern.
Heute. Morgen. Gestern.

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Ich will keine Träume aus dem Ramschangebot

Ich will nicht die Träume aus dem Ramschangebot
Das Haltbarkeitsdatum ist lange vorbei
Abgelegt im Zu-verschenken-Regal
Die Verpackung defekt und von Ratten zerfressen

Der Hersteller ist längst vergessen
Ich will nicht die Träume vom Ramsch
Kein Gebraucht-und-Günstig-Klimbim
Ich will nicht die Sehnsucht vom Müll

Wer hat nur all meine Träume gestohlen
Selbst wer alles hat, hat nichts ohne Träume
Sind die Träume erst fort ist alles verloren
Gefesselt, geblendet und ringsherum Zäune

Gehe beim Träumen soweit wie du kannst
Nur wer nicht träumt sieht überall Grenzen
Die Träume reden dir nicht zu Munde
Beim Heucheln braucht es keine Träume

Die Welt ist für alle und jeden
Uhren werden von Verrückten gestellt
Wer schweigt hört besser was andere reden
Selbst die Wachen brauchen Träume

Wer nie vergisst wird alles vergessen
Wer immerzu wacht wird niemals erwachen
Wo immer man ist, umgeben uns Räume
Selbst die Verlorenen hatten einst Träume

Wer immerzu leidet, dem geht das Leiden verloren
Auch die längst Toten wurden einstmals geboren
Wer sich nie verliert hat alles verloren, verloren, verloren
Nur die Götter haben keine Träume

Nur wer wenig weiß glaubt alles zu wissen
Wer sich selbst nicht versteht erklärt uns die Welt
Wer hat nur, wer hat nur
Die Tür zu den Räumen der Träume verstellt

Der Mensch ist arm, wenn die Liebe fehlt
Schenk mir dein Herz, was soll mir dein Geld
Selbst die die nie schlafen brauchen Träume
Selbst die Reichen sind arm ohne Träume

Ich bin dein Traum, sagt der Traum
Du sollst noch viele Träume haben neben mir
Nur Götter dulden keine Träume
Träume sind zahllos man kann sie nicht zähmen

Ich will lächeln, lieben, träumen
Nicht irgendein Mitleid
Keine Vernunft von der Stange
Keine Träume aus dem Resteregal

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